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Mai 2026
Allergien bei Hund und Katze
Wenn die Haut leidet – natürliche Linderung für mehr Wohlbefinden
Kratzen, Lecken oder Reiben? Leidet Ihr Hund oder Ihre Katze unter Hautjucken, dann steckt womöglich eine Allergie dahinter. Auch das Immunsystem unsere vierbeinigen Freunde kann überempfindlich reagieren, die Haut verliert ihre natürliche Schutzfunktion. In Folge juckt und brennt die Haut, Entzündungen und Haarausfall sind die Folge. Ein Teufelskreis, der Tier und Halter gleichermaßen belastet. Wie können Sie Ihrem Tier auf natürliche Weise Linderung verschaffen und das Immunsystem natürlich unterstützen?
Wenn das Immunsystem aus dem Takt gerät
Anders als beim Menschen zeigen sich Allergien bei Hunden und Katzen kaum durch Niesen – sie äußern sich fast immer an der Haut. Kribbeln in den Augen und der Nase führen zu reiben der Schnauze und des Kopfes. Hunde kratzen sich manchmal bis zur Selbstverletzung, Katzen lecken sich übermäßig und hinterlassen haarlose, gereizte Stellen. Eine tierärztliche Abklärung ist wichtig, um andere Ursachen wie Parasitenbefall oder Pilzinfektionen auszuschließen. Leider zeigen viele Antihistaminika, die im Humanbereich günstig erhältlich sind, bei Hunden und Katzen nur eine begrenzte Wirkung gegen allergischen Juckreiz. Darüber hinaus sollen jegliche Arzneimittel ohnehin nur nach Rücksprache mit dem tierärztlichen Zentrum an ein Tier gegeben werden. Mit natürlichen Therapieansätze können die Beschwerden gelindert und die Lebensqualität Ihres Tieres deutlich verbessert werden.
Was der Natur entstammt, kann sanft und wirksam helfen
Aus der Natur bringen einige bewährte natürliche Helfer sanfte, wirksame Unterstützung und bieten Ihrem Tier spürbar Erleichterung. Schwarzkümmelöl wirkt entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem, Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl fördern die Hautgesundheit von innen. Die Vitalpilze Reishi und Hericium modulieren die Abwehrkräfte und fördern die Hautregeneration. Tragantwurzel hat sich bei Allergien bewährt und beruhigt gereizte Schleimhäute. Weitere Heilkräuter wie Eberraute, Braunwurz, Augentrost, Mariendistel oder Schafgarbe lassen sich als Tee oder Pulver ins Futter mischen und werden von den meisten Tieren gut akzeptiert. Beachten Sie, dass die Mehrheit der Heilkräuter bei Katzen nicht geeignet oder sogar kontraindiziert ist! Äußerlich können pflegende Sprays mit Lavendel oder Aloe Vera akuten Juckreiz sowohl bei Hund und Katze lindern. Alle diese natürlichen Ergänzungen haben sich in der veterinären Praxis bewährt, können Beschwerden reduzieren und die Hautbarriere stärken.
Langfristig gut begleitet
Neben der natürlichen Therapie lohnt es sich, im Alltag einige Dinge anzupassen. Wischen Sie Ihrem Tier nach dem Spaziergang einfach mit einem feuchten Tuch durchs Fell – das entfernt Allergene zuverlässig und schonend. Häufiges Abbrausen sollte hingegen vermieden werden, da dadurch die Hautbarriere weiter geschwächt wird. In der Pollensaison sind Spaziergänge in den Morgen- oder Abendstunden ratsam, wenn die Pollenkonzentration niedriger ist. Ferner reduzieren das Waschen der Schlafplätze und das Staubsaugen mit HEPA-Filtern die Allergenbelastung. Manchmal steckt leider das Futter hinter den Beschwerden – ein durchdachter Futterwechsel kann daher viel bewirken. Außerdem soll regelmäßig eine angepasste Therapie gegen ungebetene Fellbewohner gedacht werden.
Mehr Lebensqualität für Ihr Tier
Mit einer Kombination aus tierärztlicher Betreuung und natürlichen Therapien lässt sich die Lebensqualität Ihres Tieres mit allergischer Symptomatik deutlich verbessern.
In unserer Apotheke nehmen wir uns gerne Zeit für Sie und Ihren Vierbeiner. Gemeinsam finden wir die passenden Produkte. Damit Ihr Vierbeiner sie wieder unbeschwert durchs Leben begleiten kann.
Ihre Apotheke Hofwiese
